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Stress - Fluch oder Segen?

Ist Stress Fluch oder Segen?

Stress ist alles, was den Organismus belastet. Auf der körperlichen Ebene kann dies bspw. Hitze, Kälte oder Lärm sein. Psychisch und von außen einwirkend bspw. Zeitdruck, Prüfungen, Streit / Konflikte, Angst vor Arbeitsplatzverlust, hohe Verantwortung, Sportwettkämpfe. Und es gibt auch "hausgemachte" im eigenen Denken entstehende Stressverursacher. Ungeduld, Perfektionismus, Selbstüberforderung, Angst vor Kritik können hierfür als Beispiele genannt werden.
Stress wird aber nicht nur negativ erlebt. Er kann auch die "Würze des Lebens" sein. Ein ständiger Wandel zwischen Phasen der Belastung, der Aktivierung und Phasen der Erholung und Entspannung ist ein Zeichen von Lebendigkeit. Diese Tatsache wird auch im Stressbewältigungstraining berücksichtigt. Das Ziel ist nicht die grundlegende Vermeidung jeglicher Form von Belastung, sondern um die gezielte Steuerung des Wechsels zwischen Belastungen und Regeneration. Und natürlich um die Reduzierung von als unangenehm erlebten Stress.

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In Stress-Situationen reagiert der Körper mit einem erhöhtem Erregungsniveau, denn er stellt sich auf Bewegung ein. Erhöhte Muskelspannung, erhöhte Puls- und Atemfrequenz sind die Begleiterscheinungen. Wenn nun dieses Erregungsniveau ständig aufrechterhalten wird und keine ausreichende Regeneration erfolgt, kann es zu stressbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. Auswirkungen von ständig erhöhtem Stresslevel können depressive Verstimmungen, Hilflosigkeit, Hektik und Angst, aber auch körperliches Unwohlsein – bis hin zu ernsthaften Krankheiten sein. Schlafstörungen, Verspannungen, Kopfschmerzen, Schwächen im Immunsystem, Herz-Kreislauf-Beschwerden können solche Stressfolgen sein.

Das multimodale Verhaltenstraining zur Stressbewältigung basiert auf 3 Säulen: Problemlösungen suchen und finden, Entlastung durch soziale Unterstützung und Genuss, gezielter Einsatz von Entspannungsübungen.
Die Basis, das Fundament sind allerdings die Gedanken. Insofern ist das Kognitionstraining, also das Training von Einstellungen, Bewertungen und Wahrnehmungen das zentrale Element von Stressmanagement.

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Hier wird auch deutlich, dass Stressbewältigung und Entspannung bzw. das Durchführen von Entspannungsübungen keine zwei unabhängigen Methoden sind. Entspannung ist eine von mehreren Methoden der Stressbewältigung, man könnte diese auch als unimodale Stressbewältigung bezeichnen.