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Schlafstörungen

Der Schlaf ist die wichtigste Erholungsquelle. Je mehr diese Quelle beeinträchtigt ist, umso schlechter können wir auch mit Folgen von Stress umgehen. Eine Spirale aus Stress, wenig Erholung, noch mehr Stress entwickelt sich.

Man kann grob 2 Arten von Schlafstörungen unterscheiden. Symptomatische sind Folgen einer körperlichen oder ernsthaften seelischen Erkrankung. Häufiger sind funktionelle Schlafstörungen, und um die soll es in diesem Artikel gehen. Diese sind zumeist Folgen von Stress. Und wegen der oben beschriebenen Spirale das gravierendste Stresssymptom. An dieser Stelle sollten dann alle Alarmglocken läuten. Wenn Sie darunter leiden, wäre es im Sinne Ihrer Gesundheit sehr wichtig, etwas dagegen zu tun.

Von Schlafstörung kann noch nicht gesprochen werden, wenn man mal eine Nacht wachliegt. Wenn dies allerdings über einen längeren Zeitraum von mehreren Wochen anhält, dann liegt eine Schlafstörung vor. Betroffene fühlen sich dieser Situation oft hilflos ausgeliefert. Und je krampfhafter versucht wird, einzuschlafen, umso weniger gelingt es. Oft werden diese Störungen mit Schlafmitteln "bekämpft". Dabei gibt es hocheffiziente andere Instrumente, die der Körper aus sich heraus zur Verfügung stellt und deshalb ohne jegliche Nebenwirkungen sind: Entspannungsverfahren wieAutogenes Training und die Progressive Muskelentspannung.

Schlafen ist ein unwillkürlicher Vorgang. Durch bewußtes Wollen kann er leicht gestört werden. Man könnte auch formulieren: nur wer den krampfhaften Willen, die unbedingte Forderung "ich muß doch einschlafen" aufgegeben hat, wird einschlafen. Es ist also eine Absichtslosigkeit gefordert. Und deshalb können Entspannungsverfahren wirksame Hilfsmittel gegen Schlafstörungen sein. Regelmäßiges Durchführen und Üben eines Entspannungsverfahrens fördert an sich schon die Absichtslosigkeit. In dem Artikel Entspannung wurde es bereits verdeutlicht. Auch das Auslösen der Entspannungsreaktion funktioniert nicht über den unbedingten Willen, sondern durch eine Haltung des Geschehenlassens. Und genau diese Haltung wird geübt und hilft dann auch beim Einschlafen.
Regelmäßiges Üben von Autogenem Training oder Progressiver Muskelentspannung kann die Einstellung und Haltung eines Menschen zur Schlaflosigkeit positiv verändern. Darüber hinaus können diese Verfahren natürlich auch nachts durchgeführt werden. Und dieses absichtslose Entspannen ist dann zumeist ein hochwirksames Mittel, um den Schlaf einzuleiten.