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Weiterbildung zur KursleiterIn für Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung nach §20 SGB (Prävention)

5 ist mehr als 2 mal 3. 5-tägige kombinierte Ausbildung für Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung als KursleiterIn nach §20 SGB für beide Verfahren. Einzigartiges Konzept.

Informationen

Bei anderen Anbietern erhalten Sie in der Regel sowohl für das Autogene Training als auch für die Progressive Muskelentspannung 3 Tage Weiterbildung. Dies ergibt jeweils 32 Unterrichtseinheiten. Genug um die Vorgaben des §20 SGB zu erfüllen.

Bei uns erhalten Sie mehr - und das in nur 5 Tagen

Denn 5 ist mehr als 2 mal 3! Dem Mathematiker sträuben sich die Nackenhaare... Für die kombinierte Kursleiter-Ausbildung für die beiden Entspannungsverfahren trifft dies aber inhaltlich zu. Und warum?

Das wichtigste, zentrale Element bei der Durchführung von Präventionskursen für Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung ist das Nachgespräch.

Da die Ausbildungsinhalte bezüglich des Nachgesprächs für beide Verfahren nahezu identisch sind, ergibt der mathematische Unsinn zumindest für dieses Ausbildungskonzept dennoch Sinn.

Hier die Inhalte des Seminars:

  • 2 Tage: das Nachgespräch in Präventionskursen für Entspannungsverfahren
  • 0,5 Tage: die psychophysische Entspannungsreaktion
  • 1,5 Tage: das Autogene Training
  • 1 Tag: die Elemente der Progressiven Muskelentspannung

Diese ergibt dann 4 Tage Ausbildung für Autogenes Training und 3,5 Tage Ausbildung für die Progressive Muskelentspannung - gelegentlich auch Progressive Muskelrelaxation genannt. De facto erhalten Sie demnach inhaltlich 7,5 Tage Ausbildung in 5 Tagen - bedingt durch Synergieeffekte.

Ziel dieses Seminars ist es, Sie auf die erfolgreiche, professionelle und verantwortungsvolle Vermittlung von Entspannungsverfahren optimal vorzubereiten. Ob Sie als Kursleiter von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. MehrInformationen zur Zulassung als Kursleiter für Entspannungsverfahren nach §20 SGB.
Kursleitung bedeutet hier, dass Sie die Teilnehmer an Ihren Seminaren beim eigenständigen Erlernen des Autogenen Trainings oder der Progressiven Muskelentspannung begleiten und motivierend unterstützen. Ihre Teilnehmer erlernen Verfahren zur eigenständigen Selbstentspannung. Insofern ist es wichtig, in den Seminaren auch die Erfahrungen, Erlebnisse und Schwierigkeiten der Teilnehmer beim Durchführungen der Übungen zu reflektieren.

Schauen Sie auch auf die Bewertungen von Teilnehmern an unseren Seminaren.

Die Einsatzgebiete für die Durchführung von solchen Präventionsmaßnahmen sind vielfältig. Grundlegend kann man zwei Felder benennen:

  • Die Durchführung von Präventionskursen gemäß §20 SGB V. Bspw. in Bildungsstätten, Volkshochschulen, Fitnessstudios etc. Und auch von Ihnen selbst veranstaltete Präventionskurse. Ob Ihre Kurse von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschußt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Informationen finden Sie unter§20 SGB - Prävention.
  • Der Einsatz von Autogenem Training und Progressiver Muskelentspannung in Kliniken und ambulanten Einrichtungen des Rehabilitationsbereichs. Hierbei sind bedingt durch die oftmals vorhandenen Limitierungen im Klinikbereich spezielle Maßnahmen und Settings nötig. Auch hierauf wird teilnehmerspezifisch in den Ausbildungen eingegangen. Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung sind wichtige Anwendungen bspw. in Rehakliniken, Suchtkliniken oder auch Schmerzkliniken.

Grundlage dieses Weiterbildungs-Seminars ist für beide Entspannungsmethoden jeweils die Form, welche durch den §20 SGB V erfaßt wird. Dies bedeutet für das Autogene Training, dass wir den Schwerpunkt der Ausbildung auf die Grundstufe legen. 

Typische Fragestellungen und entsprechende Antworten und damit weitergehende Informationen zu diesen Ausbildungen für die Entspannungsverfahren finden Sie hier: FAQ

Die Vermittlung von Progressiver Muskelentspannung und Autogenem Training stellt eine anspruchsvolle, psychologische Aufgabe dar. Deshalb ist es das Ziel, Sie in diesen Ausbildungsseminaren so umfassend zu schulen, dass Sie über eine breite Basis für Ihre Tätigkeit als Seminarleiter verfügen.

Seminarunterlagen

In der Seminargebühr enthalten sind ausführliche schriftliche Seminarunterlagen.

Die Ziele der beiden Entspannungsverfahren:

Das Autogene Training und die Progressive Muskelentspannung (progressive Muskelrelaxation) sind Entspannungsverfahren, welche auf unterschiedliche Weise zu einem psychophysischen Entspannungszustand führen. Die Verfahren sind unterschiedlich, die Ziele weitgehend identisch:

  • Entspannung als gesundes Gegengewicht zu übermäßiger körperlicher und seelischer Spannung integriert in den Alltag.
  • körperliche und seelische Selbstregulation zur Förderung von Gelassenheit, allgemeine gesundheitsförderliche Prävention
  • Störungs-/Krankheitsbehandlung und Nachsorge
  • Förderung der Selbststeuerungsfähigkeiten (physiologisch / kognitiv / emotional / verhaltensmäßig), der Selbstregulierung vegetativer Funktionen, der optimalen organismischen Regulation von gesunden Verhaltensweisen, der Konzentrationsfähigkeit und der Selbstruhigstellung
  • Wahrnehmung der Sensibilisierung für Körpervorgänge, Körpersignalsysteme und positive Körperempfindungen
  • Stressbewältigung, Innenschau, Selbsterkenntnis

Seminarumfang der Weiterbildung:

Autogenes Training: 40 Unterrichtseinheiten; Progressive Muskelentspannung: 35 Unterrichtseinheiten
Dies entspricht nach dem Kenntnisstand des Veranstalters den Richtlinien des Handlungsleitfadens Prävention des GKV-Spitzenverbandes.

In der Summe sind dies insgesamt 5 Seminartage. Daraus ergeben sich für Autogenes Training 4 Tage mit 40 Unterrichtseinheiten und für die Progressive Muskelentspannung 3.5 Tage mit 35 Unterrichtseinheiten.
Dies entspricht nach dem Kenntnisstand des Veranstalters den Richtlinien des Handlungsleitfadens Prävention des GKV-Spitzenverbandes. 

Supervision:

Nach dem jeweiligen Seminar haben Sie die Möglichkeit telefonische Supervision vom Kursleiter zu erhalten (nicht in der Seminargebühr enthalten).

Seminartermine

Hier sehen Sie die Kurzfassung der Termine für dieses Seminar. Für weitere Einzelheiten zum jeweiligen Seminartermin klicken Sie bitte auf  Termindetails. Mit  Jetzt Anmelden  gelangen Sie direkt zur Anmeldung.

01.09.17 bis 24.09.17 in Köln

Seminargebühr: 635 Euro
Termindetails →      Jetzt Anmelden →

14.10.17 bis 18.10.17 in Hamburg

Seminargebühr: ab 599 Euro
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01.12.17 bis 17.12.17 in Köln

Seminargebühr: ab 599 Euro
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21.02.18 bis 25.02.18 in Leipzig

Seminargebühr: ab 599 Euro
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Seminarinhalte

  • Die 6 Übungen der Grundstufe des Autogenen Trainings
  • Die Grundformen der Progressiven Muskelentspannung: Langform, Kurzform, Ampelübung, Entspannung durch Vergegenwärtigung, Differentielle Entspannung
  • Das Ruhewort bei der Progressiven Muskelentspannung
  • Grundlagen der psychophysischen Entspannungsreaktion
  • Kurs-Planung, Entwicklung und Durchführung von Seminaren mit praktischen Übungen
  • Komplettes Konzept für Präventionskurse mit 8 Einheiten à 90 Minuten
  • Nach Bedarf alternative Konzepte für den Einsatz im anderen Kontext, bspw. in Kliniken oder Reha-Institutionen
  • Psychologische Gesprächsführung
    • Das 3-Stufenmodell der Reflektionsrunden
    • Zuhören lernen: die 4 Arten des Zuhörens
    • Informationsgewinnung: Techniken der psychologischen Exploration
  • Psychologische Grundlagen für die Vermittlung des Autogenen Trainings und der Progressiven Muskelrelaxation
  • Umgang mit Schwierigkeiten, Ängsten und Widerständen auf Seiten der Teilnehmer
  • Selbsterfahrungsübungen
  • Grundlagen der Stresstheorie
  • Einsatz und Vermarktungsmöglichkeiten von Präventionskursen
  • Anmeldung bei der zentralen Prüfstelle der gesetzlichen Krankenkassen zur Durchführung von Präventionskursen gemäss §20 SGB

Inhaltlicher Aufbau der Fortbildung, Seminarumfang:

  • 2,5 Seminartage: Inhalte mit Relevanz für beide Entspannungsverfahren
    • Theorie der psychophysischen Entspannungsreaktion
    • Indikationen, Kontraindikationen, und Wirkweisen wissenschaftlicher Entspannungsverfahren
    • Durchführung und Techniken der Gesprächsrunden bei der Vermittlung von Entspannungsverfahren
  • 1,5 Seminartage: spezifische Inhalte für Autogenes Training
  • Ein Seminartag: spezifische Inhalte für Progressive Entspannung

Voraussetzungen

Erfahrung in der Leitung von Gruppen ist nicht Voraussetzung, aber natürlich eine sehr gute Basis. Prinzipiell gibt es in Deutschland keine Beschränkungen, wer solche Entspannungsverfahren anleiten darf. Für die Bezuschussung durch die gesetzlichen Krankenkassen gibt es allerdings spezielle Anforderungen. Falls dies für Sie von Interesse ist, sollten Sie sich bei den betreffenden Krankenkassen erkundigen.
Wie bereits erwähnt, sind Nachgespräche ein wichtiger Bestandteil der Durchführung von Kursen für Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung im Präventionsbereich. Deshalb ist eine sehr gute Beherrschung der deutschen Sprache Grundvoraussetzung für die Kursleitung. Zumindest wenn Sie das Seminar in Deutsch durchführen wollen.

Es ist für die Tätigkeit als Kursleiter äußerst wichtig, dass man selbst zumindest eines der beiden Verfahren, bevorzugt das Autogene Training, in einem qualifizierten Kurs über mindestens 6 Kurs-Einheiten als Teilnehmer erlernt hat und anwenden kann. Dies kann dann ein Kurs vor Ort bei Ihnen zuhause sein und vor der Schulung zum Seminarleiter erfolgen. Es hat aber auch Vorteile, wenn Sie einen solchen Kurs nach der Ausbildung absolvieren. Den Besuch eines solchen Kurses müssen Sie uns nicht formell nachweisen. Dies überlassen wir Ihrer Selbstverantwortung.
In unseren Seminarleiter-Ausbildungen führen wir Selbsterfahrungs-Übungen durch. Diese können aber nicht das Erlernen des jeweiligen Entspannungsverfahrens in einem Kurs über mehre Wochen ersetzen. Sie dienen primär dem Training einer methodisch korrekten Anleitung. Wir bieten Ihnen eine kompakte, zusammenhängende Ausbildung zum Kursleiter. Gegenstand der Ausbildung ist die Vermittlung der Entspannungsverfahren und nicht das Erlernen der Verfahren in der Selbstanwendung. Sie können dies in einem entsprechenden Kurs in Ihrer Umgebung vor Ort durchführen. Dafür bieten sich natürlich Präventionskurse der Krankenkassen an.
Sollten Sie bisher keine oder nur rudimentäre Selbsterfahrungen mit dem Autogenen Training gemacht haben, ist es sinnvoll, dass Sie sich vor der Ausbildung Basiskenntnisse zulegen. Entweder in einschlägiger Literatur oder mit der Android-App Autogenes Training - der Kurs. Diese App setzt das Erlernen des Verfahrens in derselben Form um, wie dies in der Ausbildung vorgestellt wird.